Torsten probt im Juli und August für „Aischylos – Die Perser“ unter der Regie von Ulrich Rasche. Die Koproduktion des Schauspiel Frankfurt mit den Salzburger Festspielen feiert am 18. August um 19:30 Uhr im Salzburger Landestheater Premiere. Die Frankfurter Premiere folgt dann am 28. September.

Zur Produktion:

Um 480 v. Chr. griff das größte asiatische Heer die Griechen an, die ihnen, zahlenmäßig und technisch unterlegen, eine leichte Beute schienen. Doch in der Meeresenge von Salamis wurden die Perser von den Griechen durch einen Überraschungsangriff brutal geschlagen. Die fast 300.000 Toten lassen ahnen, dass hier ein ganzes Volk über Generationen hinweg seiner Zukunft beraubt war. Aischylos fasst dieses historische Ereignis in eine dichte, bilderreiche Verssprache. Seine Tragödie reflektiert die Stellung des Menschen, der in seiner Anmaßung von Ehrgeiz und Selbstüberschätzung alle und alles in den Untergang reißt: Der Alleinherrscher, vor dem ein Volk in die Knie ging, kehrt ohne Königskleider heim, er ist nackt und schutzlos wie jeder andere. Am Ende liegt die Kraft des Überlebens in der gemeinsamen Klage der Besiegten. Aischylos stellt den Menschen durch die Erfahrung des Schmerzes in seiner Verletzbarkeit dar, und nur aus dieser kann ein moderner, humaner Staat hervorgehen.

Weitere Infos zur Produktion und zum Stück gibt es auf der Seite des
Schauspiel Frankfurt
und auf der Seite der
Salzburger Festspiele.

Das Programmheft aus Salzburg gibt es außerdem hier als PDF.